Kalle Paltzer

VITA
1960
geboren in Bitburg/Eifel

1980 – 1986
Gesellenprüfung zum Keramiker, freie Mitarbeit in verschiedenen Töpfereien und Architekturkeramik-Werkstätten im In- und Ausland

1987
Umzug nach Köln und erste Collagen aus coloriertem Papier, Studium „Visuelle Kommunikation“ an der Fachhochschule Düsseldorf, freie Mitarbeit bei Design-Agenturen als Illustrator und Grafiker, Gründung eines eigenen Ateliers für Grafik Design in Köln

1994 – 2002
Aufbau eines Papierarchivs mit Fundstücken und erste freie künstlerische Arbeiten mit Papier (Collagen und Decollagen)

2003 – 2005
Experimentelle Arbeiten aus Plakaten, Flyern und Verpackungsmaterial in Verbindung mit organischen Materialien

Seit 2006
Arbeiten mit Papierpulpe unterschiedlichster Körnung kombiniert mit verschiedenen Papiersorten und Kasein , dreidimensionale Papierobjekte (Einzelobjekte und Polyptychen).

 

AUSSTELLUNGEN (Auszug)
2012
Papier Global (Triennale), Stadtmuseum Deggendorf (Katalog) Cologne Paper Art, Kunstmesse, Köln (Katalog) Paper Art, HLP Galerie,Wesseling Paper Art, Art 68, Köln

2011
Alles Papier, Junges Kunstforum Siegburg (Katalog) Einblicke – Durchblicke, 33. Kunstausstellung, Hollfeld (Kunstpreis/Katalog)

2010
Minimal – kleine Formate, Maerz Galerie, Mannheim 23. Kunsttage Rhein-Erft, Abtei Brauweiler (Katalog) RotBlauGelb, Maerz Galerie, Mannheim

2009
Nicht nur quadratisch, Maerz Galerie, Mannheim Papier Global (Triennale), Stadtmuseum Deggendorf (Katalog)

 

 “ Die skulpturalen Wandobjekte sind Hohlkörper aus mehreren Papier- bzw. Pulpelagen. Der Körper neigt dazu, sich während des Trocknungsprozesses zu verformen. Daher werden Gewichte eingesetzt, um die Flächen partiell so zu beschweren, damit während der Trocknung die optimale Form entsteht – die Deformierung wird somit kontrolliert – Tag für Tag – Woche für Woche. Die Objekte werden erst dann lebendig, wenn sich ihre eigene Räumlichkeit als Tiefen- und Verformungsschatten an einer Wand abzeichnet. Durch ihre teils transparente Oberfläche erinnern sie an Haut, manchmal auch an Leder oder Stein. Mit ihrer vermeintlichen Stofflichkeit illusionieren sie zugleich auch deren Verfall. „